Pflegegrad beantragen – Schritt für Schritt

Pflegegrad beantragen: So kommen Sie zu Ihrem Recht

Einen Pflegegrad beantragen ist der erste Schritt zu wichtigen Leistungen der Pflegekasse. Ohne anerkannten Pflegegrad gibt es keinen Entlastungsbetrag, kein Pflegegeld und keine Verhinderungspflege. Deshalb ist es wichtig, den Pflegegrad richtig zu beantragen.

Im Kreis Kleve unterstützt Alltagsglück Familien bei der Antragstellung. Wir wissen, worauf es bei der Begutachtung ankommt und wie Sie sich optimal vorbereiten.

Schritt 1: Antrag bei der Pflegekasse stellen

Der Antrag auf einen Pflegegrad wird bei der Pflegekasse gestellt. Die Pflegekasse ist bei Ihrer Krankenkasse angesiedelt. Ein formloser Antrag reicht aus – ein Anruf oder eine E-Mail genügt.

Wichtig: Der Antrag wirkt auf den Ersten des Monats zurück. Wenn Sie am 15. März den Pflegegrad beantragen, gilt ein bewilligter Pflegegrad rückwirkend ab 1. März. Deshalb: Nicht zögern, sofort beantragen!

Schritt 2: Begutachtung durch den MD vorbereiten

Nach dem Antrag kommt ein Gutachter des Medizinischen Dienstes (MD, früher MDK). Dieser Termin ist entscheidend – bereiten Sie sich gut vor:

Führen Sie ein Pflegetagebuch: Notieren Sie mindestens zwei Wochen lang, wobei Hilfe nötig ist. Wie lange dauert das Anziehen? Braucht die Person Anleitung beim Essen? Wie oft muss nachts geholfen werden?

Sammeln Sie Unterlagen: Arztberichte, Krankenhausentlassungen, Medikamentenlisten – alles, was den Hilfebedarf belegt.

Seien Sie ehrlich: Beschönigen Sie nichts! Der Gutachter bewertet den Hilfebedarf an einem schlechten Tag, nicht an einem guten.

Schritt 3: Die Begutachtung selbst

Der Gutachter kommt nach Hause und bewertet sechs Lebensbereiche: Mobilität, kognitive Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Selbstversorgung, Krankheitsumgang und Alltagsgestaltung.

Unser Tipp: Lassen Sie einen Angehörigen dabei sein, der die Situation kennt. Oft trauen sich Betroffene nicht, Probleme zuzugeben. Ein Angehöriger kann ergänzen.

Schritt 4: Bescheid prüfen und gegebenenfalls Widerspruch einlegen

Nach der Begutachtung erhalten Sie einen Bescheid. Prüfen Sie diesen genau! Wenn der Pflegegrad zu niedrig ausfällt, haben Sie einen Monat Zeit für einen Widerspruch.

Etwa 30-40% aller Widersprüche sind erfolgreich. Legen Sie dar, was der Gutachter übersehen hat. Der Pflegestützpunkt berät kostenlos. 

Pflegegrad beantragen im Kreis Kleve: Wir helfen

Alltagsglück berät Sie zum Pflegegrad beantragen in Kleve, Goch, Emmerich, Rees, Kalkar, Bedburg-Hau, Uedem, Weeze und Kevelaer.

Kontakt: 02824 1339720 | info@alltagsglueck.eu

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