Sturzprävention im Alter: So vermeiden Sie gefährliche Stürze
Die Sturzprävention im Alter ist eines der wichtigsten Themen für Senioren und ihre Angehörigen. Denn die Statistik ist alarmierend: Mehr als 30 Prozent aller Menschen über 65 Jahre stürzen mindestens einmal pro Jahr. Bei den über 80-Jährigen ist es sogar jeder Zweite. Deshalb sollte Sturzprävention im Alter höchste Priorität haben.
Stürze sind die häufigste Unfallursache im Alter. Die Folgen können schwerwiegend sein: Knochenbrüche, besonders der gefürchtete Oberschenkelhalsbruch, Kopfverletzungen und oft auch psychische Folgen wie die Angst vor weiteren Stürzen. Allerdings lassen sich viele Stürze durch gezielte Sturzprävention im Alter vermeiden.
Stolperfallen im Haushalt erkennen und beseitigen
Die meisten Stürze passieren zu Hause – in der vermeintlich sicheren Umgebung. Deshalb beginnt die Sturzprävention im Alter mit einem kritischen Blick auf die eigene Wohnung.
Das Badezimmer: Der gefährlichste Raum
Nasse Fliesen werden zur Rutschbahn. Folgende Maßnahmen zur Sturzprävention im Alter sind hier besonders wichtig: Rutschfeste Matten in der Dusche und vor der Badewanne, Haltegriffe an Toilette, Dusche und Badewanne, ein Duschsitz für sicheres Duschen im Sitzen. Die Krankenkasse übernimmt viele dieser Hilfsmittel! [→ Ratgeber: Hilfsmittel für den Alltag]
Beleuchtung: Sehen heißt Sicherheit
Nachts der Weg zur Toilette, früh morgens in der dunklen Wohnung – hier passieren viele Stürze. Für die Sturzprävention im Alter ist gute Beleuchtung entscheidend: Nachtlichter mit Bewegungsmelder im Flur und Bad, gut erreichbare Lichtschalter neben dem Bett, ausreichend helle Beleuchtung in allen Räumen.
Freie Wege schaffen
Lose Kabel, hochstehende Teppichkanten, Zeitungsstapel auf dem Boden – all das sind Stolperfallen. Zur Sturzprävention im Alter gehört: Laufwege konsequent freihalten, Teppiche mit rutschfesten Unterlagen fixieren oder ganz entfernen, Kabel an den Wänden entlang führen.
Das richtige Schuhwerk
Pantoffeln ohne Fersenkappe, Socken auf glatten Böden – gefährlich! Zur Sturzprävention im Alter gehören feste Hausschuhe mit rutschfester Sohle, geschlossenem Fersenbereich und gutem Halt.
Wohnraumanpassung für mehr Sicherheit
Manchmal reichen kleine Änderungen nicht aus. Dann hilft eine professionelle Wohnraumanpassung bei der Sturzprävention im Alter. Die gute Nachricht: Die Pflegekasse bezuschusst Umbaumaßnahmen mit bis zu 4.000 Euro pro Maßnahme!
Typische Maßnahmen zur Sturzprävention im Alter sind: Ebenerdige Dusche statt hoher Badewanne, Türschwellen entfernen oder abflachen, Handläufe im Flur und Treppenhaus, Treppenlift bei Mehrgeschossigkeit. [→ Ratgeber: Wohnraumanpassung]
Bewegung zur Sturzprävention im Alter
Paradoxerweise ist Bewegung die beste Sturzprävention im Alter. Wer sich regelmäßig bewegt, trainiert Kraft, Gleichgewicht und Koordination. Das verringert das Sturzrisiko deutlich.
Allerdings trauen sich viele ältere Menschen nicht mehr alleine vor die Tür. Die Angst zu stürzen führt zu Bewegungsmangel, der wiederum das Sturzrisiko erhöht – ein Teufelskreis. Hier hilft Begleitung: Mit einem Alltagsbegleiter an der Seite trauen sich viele wieder raus.
Wie Alltagsbegleitung bei der Sturzprävention hilft
Unsere Alltagsbegleiter unterstützen bei der Sturzprävention im Alter auf mehreren Ebenen: Wir identifizieren Stolperfallen in Ihrer Wohnung und machen auf Gefahrenquellen aufmerksam. Außerdem beraten wir zur Beantragung von Hilfsmitteln und zum Zuschuss für Wohnraumanpassung.
Darüber hinaus fördern regelmäßige Spaziergänge mit Begleitung die Mobilität und das Gleichgewicht. Wer sich sicher fühlt, bewegt sich mehr – und wer sich mehr bewegt, stürzt seltener. Das ist die beste Sturzprävention im Alter.
Sturzprävention im Alter: Beratung im Kreis Kleve
Alltagsglück berät Sie zur Sturzprävention im Alter in Kleve, Goch, Emmerich, Rees, Kalkar, Bedburg-Hau, Uedem, Weeze und Kevelaer. Wir kommen zu Ihnen nach Hause und schauen gemeinsam, wo Gefahren lauern.
Kontakt für ein Beratungsgespräch: 02824 1339720 | info@alltagsglueck.eu
[→ Hilfsmittel für den Alltag] [→ Wohnraumanpassung] [→ Mobilität erhalten]


